Hintergrund: Die Tumoren der Brust können über Blut- oder Lymphgefäße Absiedelungen, sog. Metastasen, in den Knochen bilden. Gerade beim Brustkrebs treten diese Metastasen häufig in den Knochen auf. Mit Hilfe einer radioaktiven Substanz, die vom Knochen aufgenommen wird, können Veränderungen des Knochenstoffwechsels untersucht und so Metastasen frühzeitig nachgewiesen werden. Der frühzeitige Nachweis dieser Veränderungen kann mögliche Folgen wie z.B. Zerstörung des Knochens mit Bruchgefahr verhindern.
Ablauf: Zunächst erhält die Patientin eine kleine Menge einer radioaktiven Substanz, die intravenös appliziert wird. Diese Substanz baut sich langsam in den Knochenstoffwechsel ein und hat keine Nebenwirkungen. Drei Stunden nach dieser intravenösen Verabreichung fertigt eine sog. Gammakamera Ganzkörperaufnahmen an. Hierfür liegt die Patientin unter dieser Kamera, die Messzeit beträgt ca. 30 Minuten.